Arbeitsgruppe erstellt eine Empathy-Map

Empathy Mapping

Empathy Mapping (dt.: „Empathiekarte“) ist eine Methode, die genutzt wird, um ein tieferes Verständnis für die Perspektiven, Bedürfnisse und Emotionen einer Zielgruppe oder einer bestimmten Person zu gewinnen. Sie wird häufig in den Bereichen Design Thinking, Produktentwicklung oder Marketing eingesetzt.

Neben den Bedarfen, Herausforderungen und Zielen spielen insbesondere Emotionen eine wichtige Rolle der Visionsentwicklung. Typischerweise visualisiert eine Empathy Map folgende zentrale Schwerpunkte:

  • Was hört und sieht die Person? (Wahrnehmung)
  • Was fühlt die Personen? (Gefühl)
  • Was sagt und tut die Personen? (Verhalten)

Durch das Sammeln und Ordnen dieser Informationen entsteht ein umfassenderes Bild davon, wie Menschen bestimmte Situationen erleben, welche Probleme sie haben und welche Erwartungen sie an eine Lösung oder ein Produkt stellen. Die Methode hilft dabei, sich besser in Nutzer:innen hineinzuversetzen, Annahmen zu hinterfragen und fundiertere Entscheidungen zu treffen. Empathy Mapping kann sowohl auf Basis realer Interviews und Beobachtungen als auch als gedankliches Experiment genutzt werden, um Hypothesen über eine Zielgruppe aufzustellen.

Hier haben wir ein fiktives Beispiel für eine Empathy Map zum Thema „öffentlicher Nahverkehr im ländlichen Raum“ erstellt:

Weitere Vorlagen gibt es zum Beispiel auf Miro. Damit könnt ihr ein Empathy Mapping auch digital durchführen.

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